Gleichstellungsmassnahmen

Massnahmen

  • Teilzeitbeschäftigung

Die Fakultät ermöglicht befristete und unbefristete Teilzeitstellen, um eine gesunde Balance zwischen Studium, Beruf und Familie zu fördern. Teilzeitbeschäftigung ist auf allen Ebenen möglich.

“Seit der Geburt meiner Tochter vor drei Jahren arbeite ich in Teilzeit (80%). Ich bin sehr dankbar für diese Gelegenheit und für das sehr unbürokratische Verfahren, welches dies ermöglicht hat.”
Prof. Olivia Romppainen-Martius, OCCR, Institute of Geography

  • 120%-Modell

Die "120%-Modell" ist ein Programm zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Postdocs. Die Naturwissenschaftliche Fakultät kann 1-2 Postdocs unterstützen, die ihr Arbeitspensum von 100% auf 60- 80% reduzieren, um Aufgaben in der Kinderbetreuung zu übernehmen. Die Unterstützung besteht aus dem Fehlbetrag, der benötigt wird, um einen Techniker oder eine studentische Hilfskraft für ein Jahr einzustellen, so dass Ihr Pensum zusammen 120% beträgt (20% - 40% Ihres Gehalts + unser Beitrag = 40-60% des Gehalts eines Technikers oder einer studentischen Hilfskraft). Die Idee dahinter, insbesondere für die experimentellen Wissenschaften, ist, dass Beide zusammen die gesamte Arbeitswoche abdecken und sich an einem Tag oder zwei Halbtagen überlappen können. Aktive Ausschreibungen gibt es eine pro Jahr, Bewerbungen sind jedoch jederzeit willkommen und werden in Abhängigkeit von den verfügbaren Mitteln bewilligt.
Förderfähig sind alle Postdocs der Naturwissenschaftlichen Fakultät, die nicht über den SNF finanziert werden (der SNF bietet ein ähnliches Förderprogramm an), bevorzugt werden jedoch Frauen.
 
Bewerbungen, inkl. Lebenslauf, einer kurzen Beschreibung Ihrer aktuellen Arbeitssituation (Arbeitgeber, Vertragsbeginn und -ende), einer Beschreibung Ihrer Betreuungsaufgaben und einer Beschreibung der Art der Unterstützung, für die Sie sich bewerben (Beginndatum, wen Sie einstellen wollen, d.h. einen Techniker oder eine studentische Hilfskraft, für wie viele Monate (max. 12 )), können an das Dekanat (Claudia Scherrer) geschickt werden.

“Durch das 120%-Modell der Universität Bern konnte ich ein halbes Jahr eine Hilfsassistenz anstellen, welche mich in meiner Forschung sehr unterstützt hat. Vor allem zeitaufwändige Recherchearbeiten, Dokument- und Datensammlung konnten so übernommen werden, so dass ich mich auf das Wesentliche, auf konzeptionelle Arbeiten und komplexe Auswertungen, konzentrieren konnte. Dank dem 120% Modell konnte ich meine Forschung effizient vorantreiben, trotz Teilzeitanstellung und Kinderbetreuung”

 

Dr. Tina Haisch, Institute of Geography

 

  •  Finanzielle Unterstützung für zusätzliche Kinderbetreuungskosten

 Die Fakultät für Naturwissenschaften stellt Mittel für Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit für junge Wissenschaftlerinnen mit Kinderbetreuungsaufgaben zur Verfügung. Unterstützt werden junge Akademikerinnen bei der Finanzierung zusätzlicher Kinderbetreuungskosten, die bei Konferenzen, Workshops, Sommerschulen, Bewerbungsgesprächen, Feldarbeit etc. anfallen. Die finanzielle Unterstützung darf 500 Franken pro Person nicht überschreiten.
Bewerberinnen müssen einen kurzen Antrag beim Dekanat (Claudia Scherrer) einreichen. Jeder Antrag muss eine Kopie der Geburtsurkunde(n) des Kindes/der Kinder enthalten. Die Anträge sollten ausserdem das Budget und den Namen des Betreuers enthalten.

Für die Bewerbungen gibt es keine Frist, sie werden laufend überprüft.